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Buch

Und wenn sie dann gestorben sind …

Stephen King hatte die Idee zu »Fairy Tale«, als er mit seinem Hund Frisbee spielte.Shane Leonard
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Stephen King, der König des Horrors, gönnte sich zu seinem 75. Geburtstag mit „Fairy Tale“ eine Schocker-Version von Märchen, ein „Best of Angst“.

Es war einmal ein Schriftsteller, der war sagenhaft erfolgreich. Die 60 Bücher, die er geschrieben hatte, wurden in 50 Sprachen übersetzt und 400 Millionen Mal verkauft. Dennoch war der Autor, der auf dem Weg zum Erfolg so manches dunkle Tal durchwandert hatte, traurig. „Wie lange“, seufzte er, während er seinem treuen Hund die Frisbee-Scheibe warf, „habe ich schon nichts mehr geschrieben, was mir so richtig Freude bereitet hat?“ Und kaum hatte er das gedacht, entstand vor seinem inneren Auge eine düstere Welt mit entstellten Bewohnern, einem grausamen Herrscher und einem mutigen Prinzen: Stephen King hatte den Stoff für „Fairy Tale“ gefunden.

Zu seinem 75. Geburtstag am 21. September machte sich der „King of Horror“ selbst ein Geschenk: ein Buch, das ihn in die Welt der Märchen führen sollte. Doch dabei blieb es nicht: „Fairy Tale“, mit 877 Seiten im literarischen King-Universum ein geradezu schmales Bändchen, ist eine wilde Mischung aus allem, was die Fantasie befeuert und die Zähne klappern lässt. Der Fantasy-Thriller mischt Elemente aus den Brüdern Grimm und aus „Die unendliche Geschichte“, aus „Star Wars“, „Game of Thrones“, „Der Zauberer von Oz“, von großen Science-Fiction-Autoren wie H. P. Lovecraft, Ray Bradbury oder aus dem Multiversum von Stephen King selbst. „Fairy Tale“ liest sich wie ein „Best of Angst“.