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Interview

Hans Niessl: „Sportvereine sollten wie Haushalte unterstützt werden“

Hans Niessl
Hans NiesslGEORG HOCHMUTH / APA / picturede
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Sport-Austria-Präsident Hans Niessl fordert Energiepreis-Bremse im Breitensport und warnt vor noch schwerwiegenderen Folgen.

Nicht nur Österreichs Haushalte und Wirtschaft wird von den Energiekosten geplagt, auch der Sport. Im Hobby- und Kindersektor fallen Preisexplosionen schwerer ins Gewicht, Klubs und Betreiber erwägen, im Herbst gar nicht aufzusperren. Stimmt das?

Hans Niessl: Es ist eine dramatische Situation! Es muss etwas getan werden seitens des Bundes, und zwar schon binnen der nächsten zehn bis vierzehn Tagen. Ich habe sehr viele Kontakte zu den Dach- und Fachverbänden gehabt. Primär stehen in dieser Thematik die Hallenbetreiber vor sehr großen Herausforderungen wegen der steigenden Kosten für Strom und Gas. Sowohl Tennis, Schwimmen als auch der Eissport leiden darunter, und noch viele mehr. Es droht nach dem Corona-Lockdown ein Teuerungs-Lockdown! Es stimmt: Viele denken daran, im Herbst den Betrieb einzustellen.


Auch jeder Fußballplatz braucht Flutlicht – und tagsüber können Schulkinder oder Amateure nicht spielen. Das geht nur nachmittags, abends. Wie soll da Licht gespart werden? Das geht nicht.