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Sechs Bewerber für das Amt des Rapid-Präsidenten

APA/HANS PUNZ
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Nicht nur die Bewerbung von Steffen Hofmann trudelte am Sonntag beim Wahlkomitte in Hütteldorf ein, sondern fünf weitere. Bis Mittwoch herrscht Stillschweigen, dann wird geredet.

Rapid ist anders, und von Ruhe keine Spur - sowohl sportlich als auch bei der Suche nach einem neuen Präsidium. Am Stichtag, dem Sonntag, trudelte nicht nur die erwartete Bewerbung von Steffen Hofmann ein, sondern fünf weitere. Laut „Wahlkomitee Rapid2022“ waren bis 12 Uhr davon fünf den „Anforderungen formal entsprechend“, eine blieb unvollständig.

Was drin stehen sollte? Kurze Begründung für die Bewerbung als PräsidentIn, die Namen von mindestens vier weiteren KandidatInnen für die Liste, Lebensläufe des/der BewerberInnen und seiner/ihrer KandidatInnen und Mitgliedsnummern wie Beitrittsjahr. Dazu stand in der kurzen Aussendung des Klubs: „Die BewerberInnen werden in den nächsten Tagen zu persönlichen Gesprächen eingeladen und gebeten, bis zur Entscheidung des Wahlkomitees keine öffentlichen Erklärungen abzugeben, um einen fairen Auswahlprozess im Sinne des SK Rapid zu unterstützen.“

Das heißt: bis MIttwoch (oder länger) herrscht Stillschweigen. Eine schnelle Entscheidung steht damit aus, wer die Nachfolge von Martin Brucker als SCR-Präsident schaffen wird. Als heißeste Aktie galt bis zuletzt Ex-ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz. Nur, auf eine Kampfabstimmung hat der 62-Jährige keine Lust. Für die Zulassung einer oder mehrerer Listen zur Wahl in der Hauptversammlung ist jedoch eine Mehrheit innerhalb des sechsköpfigen Wahlkomitees erforderlich. Eventuell werden zwei „Visionen“ ja fusioniert...

Die Mitglieder des Wahlkomitees sind: Nikolaus Rosenauer, Erich Haider, Gerald Neuber, Jürgen Hampel, Christopher Neundlinger, Paul Österreicher. Zum Vorsitzenden des Wahlkomitees wurde Dr. Erich Haider gewählt