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Reform

Neue Regeln für die Unis

Mindestanforderungen werden hochgeschraubt, die Möglichkeiten für Leistungsanerkennungen auch.

Wien. Das Anfang Oktober beginnende Studienjahr bringt an den Universitäten viele neue Spielregeln: Es gibt höher gesteckte Ziele – und mehr Geld.

Wer im Wintersemester 2022/2023 ein Bachelor- oder Diplomstudium beginnt, muss in den ersten beiden Studienjahren mindestens 16 ECTS-Punkte schaffen. Allzu hoch ist die verlangte Mindeststudienleistung nicht, sie umfasst knapp ein Achtel der vorgegebenen Regelstudienzeit. Ein Bachelorstudium umfasst 180 ECTS-Punkte und hat eine Regelstudienzeit von drei Jahren – bei einer Studienleistung von 16 ECTS alle zwei Jahre würde die Absolvierung also 22,5 Jahre dauern. Ausgenommen von der Regelung sind behinderte Studierende.

Neu gestaltet wird an den Unis die Anerkennung von Prüfungen bzw. anderen Studienleistungen, Tätigkeiten und Qualifikationen: Die Unis müssen jetzt großzügiger sein. Weitere Neuerungen: Studenten können sich aus wichtigem Grund auch während des Semesters beurlauben lassen. Änderungen gibt es auch bei der Studienbeihilfe: So steigen die Beihilfen um 8,5 bis 12 Prozent – das ist etwas weniger als die Inflation seit der letzten Anpassung 2017 ausmacht. Die Höchstbeihilfe liegt künftig bei 923 Euro pro Monat. Neue Regelungen und Lockerungen gibt es auch für berufstätige Studenten.

Glücklicher Bildungsminister

Für Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) bringt das Studienjahr „eine Vielzahl an Verbesserungen“, hieß es in einer Aussendung. „Es tut sich einiges im Hochschulsektor, ich freue mich, dass wir viele Erleichterungen schaffen und Unterstützungsmaßnahmen setzen konnten.“ (APA/red.)