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Quergeschrieben

„Antifaschistischer Karneval“: Wer hat Angst vor Giorgia Meloni?

In Italien droht nach den Wahlen am Sonntag nicht der Faschismus. Aber der Linken steht ein Wahldebakel bevor, das eine konservative Wende einleiten könnte.

Wenn Linken nichts mehr einfällt, malt sie das Gespenst des Faschismus an die Wand. Österreich hat schon zweimal einen „antifaschistischen Karneval“ (Rudolf Burger) erlebt, weil die ÖVP eine Koalition mit der FPÖ einging, erst unter Wolfgang Schüssel, dann unter Sebastian Kurz. Jetzt findet so ein Karneval in Italien statt, wo den Linken bei den Parlamentswahlen am Sonntag eine krachende Niederlage bevorsteht.

In der letzten Umfrage landeten Giorgia Melonis Fratelli d'Italia (FdI) mit 25,1 Prozent an erster Stelle, gefolgt vom sozialdemokratischen Partito Democratico (PD) mit 20,5 Prozent. Giorgia Melonis Partnern, der Lega Matteo Salvinis und Silvio Berlusconis Forza Italia, stellen die Meinungsforscher 12,5 beziehungsweise acht Prozent in Aussicht. Somit käme das Mitte-Rechts-Bündnis auf 45,6 Prozent, was ihm eine satte parlamentarische Mehrheit sichern würde.