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Geschäftsfeld

Versicherung: "Das ist das Reisebüro für die letzte Reise"

Open coffin
In der österreichischen Bestattungsbranche herrscht kaum Wettbwerb.Getty Images/VStock RF
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Warum sich die Merkur Versicherung an einer Bestattung beteiligt und eine Therme gekauft hat.

„Für uns als Lebensversicherer ist das ein Thema, das zum Leben gehört“, sagt Ingo Hofmann. Und der Chef der Grazer Merkur Versicherung meint damit das Sterben. Denn der Spezialist für Kranken- und Lebensversicherungen hat sich jüngst an dem Bestattungsunternehmen Benu beteiligt. Ein Start-up würde man sagen, wäre der Begriff für die Sterbebranche nicht so unpassend. Aber, wie nennt es Hofmann: „Das ist das Reisebüro für die letzte Reise.“

Tatsächlich setzt die Merkur auf eine Entwicklung, die überall an Bedeutung gewinnt: Convenience lautet der neudeutsche Begriff. Alles soll so einfach und bequem wie möglich über die Bühne gehen. Das gilt auch für den Tod. Die Menschen möchten nicht nur wissen, dass ihr Begräbnis bezahlt ist, tatsächlich soll „das Thema“ für die Hinterbliebenen in allen Details geregelt sein. „Ansparen für die Begräbniskosten ist nur ein Nebenaspekt“, sagt Hofmann im Gespräch mit der „Presse“.