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Geldpolitik

US-Notenbank Fed hebt Leitzins erneut um 0,75 Prozentpunkte an

US-Notenbankchef Jerome Powell gibt bei den Zinserhöhungen derzeit den Takt vor.
US-Notenbankchef Jerome Powell gibt bei den Zinserhöhungen derzeit den Takt vor.REUTERS
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Die Fed hebt den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte an. Die neue Spanne liegt nun bei drei bis 3,25 Prozent. Die EZB dürfte im Oktober neuerlich folgen.

Wien. Die Weltpolitik wurde am Mittwoch von der Teilmobilmachung der russischen Streitkräfte dominiert, die Russlands Präsident Wladimir Putin in Früh per Videoansprache verlautbarte. Für die globalen Finanzmärkte war dieses politische Ereignis jedoch eher von untergeordneter Relevanz. Zwar reagierten einige Hersteller von Rüstungsgütern wie die deutschen Unternehmen Rheinmetall und Hensoldt deutlich und lagen je mit rund zehn Prozent im Plus. In Summe warteten die Finanzmärkte aber auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend.

Wie von den meisten Analysten im Vorfeld erwartet gibt es erneut ein Plus von 0,75 Prozentpunkte auf die Bandbreite zwischen drei und 3,25 Prozent. Um diesen Wert hatte die Fed die Zinsen bereits bei ihren beiden Sitzungen im Juni und Juli angehoben.

Inflation sinkt, aber zu gering

Ein ganzer Prozentpunkt wurde es nicht. Die schwedische Reichsbank hatte erst am Dienstag eine solch ungewöhnlich kräftige Anhebung durchgeführt. Wäre die US-Notenbank Fed diesem Beispiel gefolgt, wäre dies ein besonders starkes Signal, dass man der nach wie vor zu hohen Teuerung nicht zusehen wolle, so Ökonomen im Vorfeld der Zinssitzung.