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Wien Energie

Strom und Gas: Neuer Tarif mit Tücken?

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Gratistage machen den neuen Strom- und Gastarif bei Wien Energie billiger. Aber war die kurzfristig angekündigte Preiserhöhung rechtens?(c) Reuters
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Für eine Bindung an den neuen Tarif winken Gratistage. Verbraucherschützer raten aber zu Vorsicht: Anfordern sollte man den Rabatt am besten nur unter Vorbehalt.

Wien. Noch bis 30. September haben Kunden der Wien Energie Zeit, sich Gratistage für Strom und Gas zu sichern. Angeboten wurde das jenen, die sich für ein Jahr an das Tarifmodell „Optima Entspannt“ binden: Beim Strom soll es dafür 60 Gratistage geben – plus weitere 20, wenn man die Bindungserklärung online über www.wienenergie.at/angebot abgibt. Hat man eine Jahreskarte der Wiener Linien, winken nochmals 20 Tage – in Summe also bis zu 100.

Beim Gas kommen zu 70 Gratistagen, die automatisch bei der Tarifumstellung gutgeschrieben werden, weitere 40 bei einer Bindung für ein Jahr und nochmals 20 bei einer Online-Bindungserklärung. Das neue Tarifmodell, auf das alle umgestellt wurden, die dem nicht widersprochen haben, beinhaltet zudem eine Preisgarantie für ein Jahr. Und ist zwar im Vergleich zu den Strom- und Gaspreisen bis Ende August deutlich teurer, aber dennoch nach jetzigem Stand (beim Gas freilich nur unter Einrechnung der Gratistage) immer noch günstiger als der alte Tarif nach der per 1. September erfolgten Preiserhöhung.

Das neue Modell hat also durchaus seine Vorteile. Verbraucherschützer haben dennoch Bedenken angemeldet.