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Ikone. Frei schwebender Kaminklassiker „Gyrofocus“, entworfen für Focus von Dominique Imbert.
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Wohndesign

Die neue Liebe zum Kamin

Feuerstellen sind das Design-Ding der Stunde. Von Kaminklassikern, Kunstobjekten und Alleskönnern.

Der „Gyrofocus“ ist der Star in der Manege: Er hängt kopfüber und frei von der Decke, schwebt wie ein Ufo im Raum und dreht sich um 360 Grad. Der Kamin als Kunstobjekt: Die Sixties-Ikone stammt vom französischen Designer Dominique Imbert, wird von Focus produziert und ist Ausstellungsstück im New Yorker Guggenheim Museum. 74.425 Internet-User wählten die feurige Ikone beim italienischen Design-Wettbewerb „Pulchra“ 2009 zum „schönsten Objekt der Welt“. Es ziert Villen, Chalets und Hotels rund um den Globus. Auch Star-Architekt Norman Foster ist ein Fan. „Wie und warum kamen Sie darauf, eine Kreation von Focus zu wollen?“, fragte Imbert. Fosters Antwort: „In der Bibliothek unseres Büros suchen wir ständig die besten Produkte der Welt aus. In der Rubrik Kamine gibt es nur einen einzigen. Raten Sie, welchen.“ Pures Understatement ist hingegen der „Skaker 2.0“ .

Das Ziel: Heizen. Nebeneffekt: Wohlbefinden.

Der von Antonio Citterio und Toan Ngyuen entworfenen Kaminofen ist die Neuinterpretation eines häuslichen Herds. Benannt ist der große Kleine nicht zufällig nach dem asketischen Einrichtungsstil der Anhänger der protestantischen US-Freikirche – er ist bis aufs Wesentliche reduziert. Auch Patricia Urquiola hat sich ein flammendes Denkmal gesetzt: mit dem zylindrischen Pellet-Ofen „Wall“, entworfen für MCZ. Immer mehr Designer entdecken ihre feurige Seite und kreieren eine stilvolle Stelle für das Lagerfeuer in den eigenen vier Wänden.