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Instabilität

Politische Umbrüche belasten EU

EU Summit in Brussels
REUTERS
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In 21 EU-Ländern gab es in den letzten beiden Legislativperioden Regierungswechsel.

Sechs Kanzler in nur vier Jahren: Die Rede ist nicht von Italien, Spanien oder Bulgarien – sondern von Österreich. Wir erinnern uns: Mitte Dezember 2017 übernahm Sebastian Kurz als Regierungschef von Christian Kern, es folgten Brigitte Bierlein, das Kabinett Kurz II, Alexander Schallenberg und seit Anfang Dezember letzten Jahres Karl Nehammer. Diese Volatilität wiegt in Zeiten sich überlappender Dauerkrisen und eines eskalierenden Kriegs auf europäischem Boden doppelt schwer. Umso besorgniserregender, dass Österreich kein Einzelfall ist – und politische Umbrüche in der EU zur Normalität geworden sind, wie die Unternehmensberatung Pantarhei in einem eigens erstellten Instabilitätsindex dokumentiert.

Drei Faktoren wurden zur Erstellung des Index herangezogen: die Anzahl der Parteien in einer Regierung, die Divergenz zwischen planmäßigen und vorgezogenen Wahlen und schließlich die Anzahl der Regierungswechsel (Austausch des Regierungschefs) während der letzten beiden Legislaturperioden.