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Sportpolitik

Russlands Spiel durch die Hintertür

Putins großer Auftritt als WM-Gastgeber (2018).(c) Getty Images (Matthias Hangst)
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Ein „Freundschaftsspiel“ in der Fußball-Provinz ist der Auftakt eines zweifelhaften Comebacks: Die russische Nationalmannschaft kehrt auf die internationale Bühne zurück.

Moskau/Wien. Eigentlich ist der russische Sport seit dem Angriffskrieges in der Ukraine international isoliert. Jüngstes Beispiel: Am 7. und 8. Oktober sollen die Eishockeyklubs Nashville Predators und San Jose Sharks in der Prager O2-Arena die NHL-Saison eröffnen (Global Series), doch Tschechiens Außenministerium verweigert den russischen Spielern der Teams die Einreise.

Die Fußball-Dachverbände Fifa und Uefa hatten Russland mit Rückendeckung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS überhaupt von der Fußball-Landkarte gestrichen: Kein Europacup, keine Nations League, vor allem kein WM-Playoff, und wenn am 9. Oktober in Frankfurt die im März 2023 beginnende EM-Qualifikation ausgelost wird, wird Russland in den Lostöpfen fehlen.