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Soziale Innovation

Macher, Macker und Mentoring

Die Hemmschwelle, eine offene Werkstätte, einen Maker Space, zu betreten, ist für Frauen und ältere Menschen oft hoch.
Die Hemmschwelle, eine offene Werkstätte, einen Maker Space, zu betreten, ist für Frauen und ältere Menschen oft hoch.Getty Images
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Barbara Kieslinger vom ZSI untersucht die Vielfalt der „Maker“-Szene. Die heterogene Bewegung hat mehr zu bieten als Hobbybastler, die gern mit Technologie spielen.

Es sind drei verheißungsvolle Buchstaben: DIY für „Do it yourself“, was so viel bedeutet wie „Mach es selbst“. Gemeint sind damit Tätigkeiten, die von Laien ohne professionelle Hilfe ausgeführt werden. Die Bewegung entstand in den 1950er-Jahren und war in den folgenden Jahrzehnten geprägt von einem Misstrauen gegen Trends, Industrie und Massenproduktion ebenso wie vom Glauben an Selbstermächtigung und Eigeninitiative.

Gemeinsam basteln

Eine technologische Erweiterung des Konzepts findet sich in der „Maker“-Kultur, die ihren Ausgang in den Nullerjahren in den USA nahm – und auch eine kommerzielle Ausrichtung entwickelte. Ein Kennzeichen der Macherinnen und Macher: Sie treffen sich meist in eigenen Räumlichkeiten („Maker Spaces“, „Fab Labs“ oder „Hacker Spaces“), in denen digitale Werkzeuge wie Laser-Cutter, 3-D-Drucker oder CNC-Maschinen zur Verfügung gestellt werden. Hier wird an bestehenden Geräten herumgebastelt oder an neuen Erfindungen getüftelt. Viele verfolgen dabei einen gemeinschaftlichen Ansatz und teilen die Designs über das Internet.