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Von diesen vier Aktien sind Experten auffällig begeistert

Ausschau halten nach neuen Gelegenheiten. Auch an der Börse.
Ausschau halten nach neuen Gelegenheiten. Auch an der Börse.Clemens Fabry
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Die Stimmung an den Börsen ist im Keller, die Vorsicht der Anleger groß. Wenn in absehbarer Zeit aber der Mut zurückkehrt, sollte man diese vier Aktien jedenfalls auf dem Schirm haben.

Die Ungeduld nimmt sichtlich zu. Sie gesellt sich zum Unmut über die nervenaufreibende Performance der Börsen diese Woche – ja überhaupt das ganze Jahr. Und die Ungeduld sieht so aus, dass sich zumindest medial der Ratschlag häuft, zwar vorsichtig zu bleiben, aber nicht zu sehr, weil man andernfalls ja die beste Gelegenheit zum Einstieg versäume.
Bei einzelnen Aktien war und ist diese wohl da da, am breiten Markt jedoch ist davon noch nichts zu sehen.

Nun könnte man trotzdem auf die Börsenlegende André Kostolany verweisen, die da meinte, dass der, der die Aktien nicht habe, wenn sie fallen, sie auch nicht habe, wenn sie steigen – mit anderen Worten, wer immer nur zurückhaltend bleibt, weil er auf den optimalen Einstiegszeitpunkt wartet und daher nicht investiert, könne eben auch um die Kurssteigerungen umfallen.

Aber es sind ja derzeit nicht nur die Kleinanleger ängstlich. Die Profis sind es genau so, wenn man sich die jüngste Monatsumfrage der Bank of America unter Fondsmanagern ansieht. Mitte September brachte sie zutage, dass diese „super bearish“ sind. Sie würden die höchsten Cashreserven seit dem Jahr 2001 horten und die Investitionen in Aktien seien weltweit auf einem Allzeittief (in Zahlen: 52 Prozent der Befragten haben Aktien untergewichtet, während 62 Prozent Cash übergewichtet haben). Das heißt, dass die Stimmung abermals nach unten gedreht hat, nachdem sie sich im August wenigstens so weit aufgehellt hatte, dass sie zwar als „bearish“ galt, aber doch nicht mehr als „apokalyptisch“. Von den 212 Experten, die zwischen 2. und 8. September befragt worden waren, würden 72 Prozent eine schwächere Wirtschaft für 2023 voraussagen und daher vorerst einmal in den US-Dollar als sicheren Hafen flüchten.

Und noch was: Auch der Ausblick auf die Unternehmensgewinne hat sich verschlechtert: 92 Prozent der Befragten erwarten nun, dass die Gewinne 2023 zurückgehen. An den Angstquellen hat sich nichts geändert: Die größte bleibt die Inflation, gefolgt von einer harten Geldpolitik, der geopolitischen Lage und der globalen Rezession.

Bei so einer Gemengelage bleibt Anlegern nur die Hoffnung, dass so viel Negatives auf einem Haufen zur Kontraindikation wird und bald eine Gegenbewegung nach oben stattfindet. Bauen sollte man darauf aber nicht.

Kurz: Die Angst etwas zu versäumen, ist übertrieben. Was nicht heißt, dass man sich interessante Werte nicht schon studieren sollte, um sie bald oder beizeiten einem möglichst breit gestreuten Portfolio hinzuzufügen. Welche aber könnten solche Werte sein? Wir haben wir von ihnen ausgemacht.