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Gen Z

Das Paradoxon des neuen Arbeitens

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Die Jungen wollen Sicherheit und Stabilität in der Arbeit finden, ohne selbst Loyalität zuzusichern. Und fordern flexible Arbeitszeiten, ohne bereit zu sein, auch mal Überstunden zu leisten. Während finanzielle Sicherheit lange Zeit die treibende Motivation war, müssen Unternehmen heute einiges bieten, um sich auszuzeichnen.

New Work: Galt der Begriff lange Zeit als Buzzword, um die anspruchsvollen Erwartungen der Jungen zu summieren, ist der Trend mittlerweile zum Maßstab für Unternehmen geworden, um sich neu aufzustellen. Denn das Verständnis von Arbeit befindet sich - auch unter dem Einfluss von Digitalisierung, Krisen und Personalmangel - in einem stetigen Wandel.

Nur ein Viertel der zwischen 1983- und 2003-Geborenen hat vor, länger als fünf Jahre beim Arbeitgeber zu bleiben. Die groß angelegte Gen Z und Millennial Studie von Deloitte hat weltweit 23.000 junge Menschen zu ihrer Arbeits- und Lebenssituation befragt. Sie zeigt, dass ein fehlender Sinn und mangelnder Perspektiven zu den Hauptgründen zählen, um den Job zu wechseln. Einsteigende würden mehr denn je darauf achten, dass die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ihres Arbeitgebers mit den eigenen Werten übereinzustimmen scheinen.