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Wahlanalyse Italien

Die Bruchstellen im System Meloni

APA/AFP
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Italiens erste Premierministerin wird es nicht leicht haben: Sie hat kein Personal, und es drohen Machtkämpfe mit den Regierungspartnern.

„Unser Ziel ist es, die Menschen zu vereinen, das zu stärken, was sie verbindet, und nicht das, was sie trennt“: So sprach Giorgia Meloni, bald Italiens erste Regierungschefin, Sonntagnacht, als der fulminante Sieg ihrer Partei Fratelli d'Italia bei der Parlamentswahl feststand. Sie klang gar nicht wie die Ultranationalistin, die sonst mit markant römischem Akzent gegen Homo-Rechte, Einwanderer und „Eurokraten“ wettert und durch Attacken auf Regierung und EU die Piazza elektrisiert. „Das ist die Zeit für Verantwortung“, gab sich die 45-Jährige jetzt demonstrativ moderat.

Bereits im Wahlkampf hatte Meloni für das Ausland an ihrem gemäßigten Image gefeilt. Sie werde den Reformkurs von Premier Mario Draghi fortsetzen, auf ein ausgeglichenes Budget achten. Zudem hat sie immer wieder versichert, dass das Nato-Land Italien weiterhin an Russland-Sanktionen festhalten und an Kiew Waffen liefern werde.

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