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Serie: Energiesparfragen

Licht lieber brennen lassen, anstatt es mehrmals an- und auszuschalten?

Archivbild.
Archivbild.(c) Getty Images (Oli Scarff)
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Dass LED-Lampen statt Glühbirnen einen wichtigen Energiesparfaktor darstellen, ist kein Geheimtipp mehr. So wird Beleuchtung zu einem eher nachrangigen Kostenfaktor im Haushalt. Und dann gibt es noch diesen Mythos vom Stromverbrauch beim Lichteinschalten...

Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten gleich mehrfach eine Umstellung in der Beleuchtung mitgemacht. Von der herkömmlichen, energieineffizienten Glühbirne über anfangs irritierend schwache Energiesparlampen bis hin zu den heute vorrangig verwendeten LED-Lichtern – die das Label „Energiesparlampe“ eigentlich verdienen. Denn beim Thema Beleuchtung ist die Frage des Energiesparens rechts simpel zu beantworten: Weg mit alten Glühbirnen und auch Energiesparlampen, her mit LED-Lichtern. LED steht übrigens für „Light-emitting Diode“, also für „Licht abgebende Diode“. Der Ersatz von Glühbirnen durch LED-Lampen ermöglicht Energie- und Kosteneinsparungen von bis zu 90 Prozent.

Wie energieeffizient eine LED-Lampe ist, kann man anhand der Verpackungsangaben berechnen, rät Topprodukte.at, die herstellerunabhängige Informationsplattform der Initiative Klimaaktiv. Die relevante Kennzahl wäre Lumen durch Watt, also lm/W. Beide Einheiten sind auf der Verpackung jedenfalls angegeben. Effiziente LED-Birnen sind außerdem auch fünf- bis siebenmal effizienter als Halogenlampen. Über die Lebensdauer der Lampen hinweg gerechnet, können durch die Umstellung auf die moderne LED-Technologie je nach Haushaltsgröße mehrere Hundert Euro eingespart werden, schätzt Michelle Veillard, Expertin von „Klimaaktiv Topprodukte.at“.