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Saudiarabien

Der einstige saudische "Paria" ist am Zenit seiner Macht

APA/AFP
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Kronprinz Mohammed bin Salman, vom Westen neuerdings wieder hofiert, wurde von seinem Vater auch zum Premier befördert.

Es ist bloß eine Formalie, doch sie zementiert den Status des Kronprinzen Mohammed bin Salman (MbS) in der Hierarchie des saudischen Königshauses. König Salman hat seinen Sohn nun auch zu seinem Nachfolger als Premierminister bestimmt. Zugleich schürt die Personalie wohl Spekulationen über den Gesundheitszustand des 86-jährigen Monarchen. Nach mehreren Spitalsaufenthalten in den vergangenen Jahren macht er sich in der Öffentlichkeit rar.

Schon bisher galt der 37-Jährige als De-facto-Herrscher, der das Land nach außen vertritt und im Inneren eine gewisse gesellschaftliche Liberalisierung und eine Entmachtung der Religionspolizei forciert. Insbesondere Frauen kommen in den Genuss einer Lockerung – am Arbeitsplatz oder hinter dem Lenkrad. An der Exekution drakonischer Strafen hat sich indes nichts geändert.

Intern ging Mohammed bin Salman brutal gegen Widersacher vor.