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Asyl

USA reichen russischen Deserteuren die Hand

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Die Einziehung von Reservisten hat in Russland die Angst vor einer generellen Konskription für die Armee im Ukraine-Krieg gesorgt. Im Bild: Anti-Kriegsdemonstranten stehen vergangene Woche in St. Petersburg Polizisten gegenüber.(c) APA/AFP/- (-)
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Das Weiße Haus beschränkt die Zahl der Flüchtlinge weiterhin auf 125.000. Russischen Bürgern stehe das Asylsystem ebenfalls offen, erklärte Joe Bidens Sprecherin – mit einem impliziten Hinweis auf jene, die nicht in die Armee wollen.

New York/Washington, D. C. Das Weiße Haus hat am Dienstag ein klares Zeichen gen Russland gesendet: Wer aufgrund des Angriffskriegs gegen die Ukraine aus dem Land flüchte, könne in den USA Asyl beantragen. Karine Jean-Pierre, Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, sagte am Dienstag, dass das US-Asylwesen Menschen jedweder Staatsangehörigkeit offen stehe.

Sie antwortete dabei auf eine Frage aus dem Medien-Pulk: Ob die USA auch Russen aufnehmen würde, die unter keinen Umständen ins Militär einrücken wollen? „Wir sehen Proteste auf den Straßen Russlands, wir sehen, dass Menschen Petitionen unterschreiben“, so Jean-Pierre: „Ich denke, die Botschaft, die sie an uns richten, ist ganz klar: dass dieser Krieg, den Putin begonnen hat, unpopulär ist. Es gibt Menschen dort, in Russland, die (Präsident Wladimir, Anm. d. Red.) Putins Krieg nicht kämpfen wollen – oder für ihn sterben wollen.“ Asylbewerbungen würden von Fall zu Fall beurteilt; man heiße alle willkommen, die um Asyl ansuchen. „Sie sollen das machen.“