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Umwelt

Erin Brockovich: "Superman wird nicht kommen"

Erin Brokovich
Erin Brockovich war am Mittwoch – zum ersten Mal – in Wien.(c) Carolina M. Frank (Carolina M. Frank)
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Fast hätte Umweltikone Erin Brockovich ihre Arbeit aufgegeben. Warum sie weitermacht, „brutale Ehrlichkeit“ fordert und ihre Hoffnung auf Menschen auf lokaler Ebene setzt.

Unlängst, sagt Erin Brockovich, habe sie einen Blick auf Facebook geworfen: 900.000 Nachrichten zählte ihr Posteingang dort zuletzt.

Dabei ist es gut 20 Jahre her, dass ihr Name weltberühmt wurde. Es sei die Überzeugung von Regisseur Steven Soderbergh gewesen, seinen Film tatsächlich nach ihr zu benennen, erinnert sie sich: „Er meinte, die Wahrheit ist immer seltsamer als die Fiktion.“

Es war 1991, als Erin Brockovich als einfache Gehilfin in einer Rechtsanwaltskanzlei in Hinkley, Kalifornien, gegen einen Energiekonzern antrat, der jahrelang in Kauf genommen hatte, dass aus einem seiner Werke giftiges Chrom ins Grundwasser gelangt. Damals dachte sie noch, es handle sich womöglich um einen Einzelfall. Dann kam der Film heraus. „Im ersten Monat danach bekam ich einhunderttausend Emails mit Umweltbedenken aus 126 Ländern.“