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St. Pöltens Kunststück namens Champions League

St. Pölten jubelt
St. Pölten jubelt(c) Tom Seiss/ SPP
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Mateja Zver besiegelte gegen Kuopio in der Verlängerung den erstmaligen Aufstieg in die Gruppenphase. Es wartet ein Herbst mit klingenden Duellen, und ein wichtiger Lernprozess für Österreichs Serienmeister.

St. Pölten. Sieben Jahre nach dem ersten Meistertitel hat St. Pölten am Mittwochabend einen Meilenstein im österreichischen Frauenfußball gesetzt und als erster heimischer Klub den Sprung in die Gruppenphase der Champions League geschafft. Im Duell mit KuPS Kuopio avancierte Mateja Zver zur umjubelten Heldin, die Slowenin erzielte nach dem Goldtor im Hinspiel auch beide Treffer beim aufstiegsbringenden 2:2 nach Verlängerung in der NV Arena – den entscheidenden in der 118. Minute. Jedes einzelne davon Prädikat „sehenswert“.

Österreichs Serienmeister musste Überstunden leisten, obwohl ein Auftakt nach Maß gelungen war: Zver sorgte für ein Déjà-Vu, als sie aus gut 20 m kunstvoll zum frühen 1:0 traf. St. Pölten hatte erste Lehren aus dem mühevollen Sieg in Finnland gezogen. Man war präsenter in den Zweikämpfen, besser positioniert und ließ den Ball länger zirkulieren, verpasste es aber konkret zu werden und nachzulegen. In der Bundesliga genügt das oft schon, auf diesem Niveau jedoch nicht und so kippte das Momentum.