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Analyse

St. Pölten, mittendrin im Konzert der Großen

St. Pöltens historischer Jubel
St. Pöltens historischer Jubel(c) APA/EVA MANHART (EVA MANHART)
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Die SKN-Frauen vertreten Österreich erstmals in der Gruppenphase der Champions League. Sportlich ist die Herausforderung groß, aber klar. Mehr Fragen sind rundherum offen.

Wien/St. Pölten. St. Pöltens Fußballerinnen feierten noch auf dem Rasen der NV Arena, als das Flutlicht längst ausgeschaltet war. Dabei hatten sie zuvor just den historischen Sprung auf die hellste aller Bühnen fixiert. Als erster heimischer Vertreter wird der Serienmeister ab Ende Oktober in der Gruppenphase der Champions League spielen, und sich mit klingenden Namen wie FC Barcelona, Chelsea oder Wolfsburg messen. Von „einem Traum der in Erfüllung geht“ sprach SKN-Kapitänin Jasmin Eder, und einer „emotionalen Achterbahnfahrt“ mit Blick auf die frühe Führung (6.) und die späte Entscheidung (118.) jeweils durch Mateja Zver beim 2:2 gegen KuPS Kuopio (Gesamt 3:2).

Wer an die Königsklasse denkt, hat inzwischen auch im Frauenfußball andere Kategorien als St. Pölten im Kopf. Dabei sind die SKN-Frauen in Europa keineswegs ein unbeschriebenes Blatt, wie der Achtelfinaleinzug (noch im alten K.o.-Modus) im Frühjahr 2021 ebenso wie die Setzung im dritten von vier Töpfen für die Gruppenauslosung am Montag (13 Uhr, live uefa.com) deutlich macht.