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Polizei trainiert Ernstfall in der virtuellen Welt

In der Übung soll nicht nur alles so aussehen wie in der Realität, sondern sich auch so anfühlen.
In der Übung soll nicht nur alles so aussehen wie in der Realität, sondern sich auch so anfühlen.[ Usecon/Valerie Schlagenhaufen ]
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Europäische Forschungsteams haben ein Umfeld geschaffen, in dem Polizistinnen und Polizisten – täuschend echt und doch ungefährlich – besonders belastende Situationen proben können. Ein Ausblick in die Zukunft der Polizeiausbildung.

Gemeldet wird eine Schießerei in einem Möbelgeschäft. Der Täter hat eine Geisel genommen und zielt auf Menschen. Mehr weiß man nicht. Als die vier Polizisten das Gebäude stürmen, ist die Situation unübersichtlich. Ein Mann brüllt: „Ich schieß' euch ab.“ Dann knallt es.

Dieser Einsatz war zum Glück nur eine Übung im Dienste der Wissenschaft. Stattgefunden hat er nicht in einem Möbelhaus, sondern in einer Turnhalle in Niederösterreich. „Ziel von Trainings in der virtuellen Realität (VR) ist, dass man alles sehen, fühlen, spüren und bedienen kann wie in echt“, erläutert Helmut Schrom-Feiertag vom Austrian Institute of Technology (AIT) am Rande seiner Schilderung. Dazu trugen die Polizistinnen und Polizisten Datenbrillen, einen Computer als Rucksack und waren via Wifi verbunden. Auch der taktische Gurt mit Pfefferspray, Taschenlampe, Handschellen und Pistole wurde exakt nachgebildet.

Viel mehr als ein Computerspiel