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Wenn Goldman Sachs recht hat, sollte man bei diesen drei Goldaktien zuschlagen

Goldreserven der österreichischen Nationalbank.
Goldreserven der österreichischen Nationalbank.Clemens Fabry
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Mit dem Goldpreis gingen auch die Goldminenaktien in die Knie. Diese seien inzwischen sehr günstig, meint die Investitionsbank und hat die attraktivsten herausgefiltert.

Man braucht nicht um den heißen Brei herumreden: Die Performance von Gold ist seit März 2022 ein Trauerspiel. Eigentlich schon seit Mitte 2020, als der Preis für das Edelmetall ein neues Rekordhoch bei über 2.060 Dollar je Feinunze erzielt hatte. Seither machte es keine Freude. Zumindest in Dollar nicht.

In Euro sieht die Sache gerade heuer anders aus. Hier hält sich das Edelmetall sogar recht stabil. Es biete „für Anleger aus dem Nicht-USD-Raum weiterhin Stabilität“, schrieb die Commerzbank am Freitag. „Gold hat in diesem Jahr bislang auch weniger verloren als andere Anlageklassen wie Aktien, Anleihen oder Kryptowährungen.“

In Dollar jedoch ist der Preis diese Woche auf ein Zweieinhalbjahres-Tief von 1615 Dollar gefallen (zuletzt 1670 Dollar). Verwundern muss das nicht. Die Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed machen auch den steigenden Dollar angesichts exorbitanter Inflationsraten attraktiv. Dazu komme, dass sich die ETF-Anleger weiter aus den Gold-ETFs zurückziehen und die spekulativen Finanzanleger wieder mehrheitlich auf einen weiteren Preisrückgang wetten, so die Commerzbank. Das aber „könnte auf eine bevorstehende Bodenbildung hindeuten. Im Juli, als die Spekulanten zuletzt netto-short positioniert waren, setzte kurz darauf eine Preiserholung ein. Allerdings bedarf es dazu wohl wie vor gut zwei Monaten ein vorläufiges Ende der USD-Aufwertung.“

Kurzum: Gold hat nicht den leichtesten Stand – und die Goldminen-Aktien mit ihm. Und doch sieht die US-Bank Goldman Sachs angesichts des mehrfachen Rückgangs bei Goldaktien „taktische Möglichkeiten für Anleger, sich wieder in diesem Sektor zu engagieren“.