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Drei US-Aktien für stabile Gewinne - und eine heiße Wette auf ein Mittel gegen Krebs

Mit US-Aktien ist Investorenlegende Warren Buffett zu einem der reichsten Menschen der Welt geworden.
Mit US-Aktien ist Investorenlegende Warren Buffett zu einem der reichsten Menschen der Welt geworden.
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Wette niemals gegen Amerika, hat Starinvestor Warren Buffett einmal gewarnt. Besser, auf die USA zu setzen, die ja weniger vom Krieg und der Gaskrise betroffen sind als Europa. Etwa mit diesen vier Aktien, die sich für eine Rückkehr an die Börse eignen.

Wenn man froh ist, dass etwas vorbei ist, dann ist damit ohnehin alles gesagt. Und viele Anleger werden am Freitag sicher froh gewesen sein, dass der September vorbei ist. Auf ihm lastet ja generell der Stempel, dass er statistisch als der schlechteste Monat des Börsenjahres gilt. Und diesem Image ist er heuer besonders gerecht geworden. Wer gehofft hatte, dass die sommerliche Erholung was Nachhaltiges haben könnte, wurde bitter enttäuscht. Es war eine klassische Bärenmarktrallye, also eine Aufwärtsbewegung des Marktes in einem sonst starken, übergeordneten Abwärtstrend.

In besseren Jahren mit weniger Belastungsfaktoren könnte man zum Aufbruch blasen, gilt doch das vierte Quartal als zuverlässig stark. Heuer sollte man besser nicht darauf bauen. Gewiss, dort wie da tauchten zuletzt schon wieder Schnäppchenjäger auf. Und was etwa die USA betrifft, so hält etwa der Investmentmilliardär Ken Griffin die dortigen Börsen angesichts des gesunden Arbeitsmarktes und der starken Zuversicht bei den Konsumenten für robust. Im Schlussquartal sei mit Reallohnzuwachs zu rechnen, die Verbraucher würden der Konjunktur „kräftigen Rückenwind“ verschaffen, sagte Griffin, Gründer des Hedgefonds Citadel am Mittwoch auf einer CNBC-Konferenz, wie die Agentur Bloomberg mitteilte. „Die Aussichten für die Zukunft sehen also an einer Reihe wichtiger Fronten etwas besser aus, vorausgesetzt, dass nichts völlig aus den Fugen gerät”.

Das klingt bei anderen Marktexperten ganz anders, sodass es allemal ratsamer scheint, sich vorerst mit einem Neuengagement zurückzuhalten. Die Kapitalmarktgrößen Goldman Sachs und BlackRock etwa sagen „Hände weg von Aktien“, denn trotz der Kursverluste hätten die Märkte die globale Rezession noch nicht eingepreist, heißt es in einem Bericht ebenso von Bloomberg: Goldman halte die Ära des „Tina“-Mantras – kurz für „There Is No Alternative“ – im Hinblick auf Aktien für abgelaufen. Nun seien die Investoren mit „Tara“ konfrontiert („There Are Reasonable Alternatives“), wobei Anleihen attraktiver erscheinen würden. Goldman rät, stärker in Bargeld zu gehen.

Das tun ohnehin viele. „Der Grund, warum ich so viel Bargeld halte, ist, dass ich einfach überleben und das Jahr positiv abschließen möchte“, zitiert Bloomberg Barbara Ann Bernard, Gründerin des Hedgefonds Wincrest Capital: „Ich glaube nicht, dass jetzt die Zeit ist, die Heldin zu spielen“.

Eine etwas seltsame Terminologie, denn Börse hat mit Heldentum eigentlich wenig zu tun. Mit rechtzeitiger Beschäftigung, wo man zu einem für sich gut erscheinenden Moment kauft, aber sehr wohl. Und da ist man gut beraten, vermehrt nach Amerika zu blicken – denn dort ist man mit den Zinsschritten weiter als Europa, von der Gaskrise und von Russlands selbstzerstörerischem Ukraine-Krieg weniger betroffen, und generell dynamischer und pragmatischer zugunsten der Wirtschaft. Welche interessanten Aktien aber haben die USA so zu bieten? Etwa folgende vier, von denen eine eine heiße Spekulation auf einen Durchbruch bei Krebsbehandlungen ist.