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Walk of Häme

Ein Doppelwumms für die Weltherrschaft

Oder: Warum Ronaldo als globale Marke (noch) größer ist als King Charles III.

Noch gibt es ja keine rauchende Pistole als Beweis für die Urheber des Doppelwumms, der die Pipelines Nord Stream 1 und 2 schwer beschädigt hat. Der Kreml gibt wenig glaubwürdig das Unschuldslamm. Fix scheint bisher eigentlich nur: Die österreichische Regierung hat nichts damit zu tun.

Selbst in der alten Welt des Kalten Krieges, in die wir ja immer weiter hineinrutschen, kannte man solche Ostsee-Whirlpool-Bilder nur von der Kinoleinwand. „James Bond“-Raubersgschichten begannen regelmäßig mit solchen Vorfällen zum Beispiel im südchinesischen Meer oder im Weltall. Dort war dann aber als Überraschung im Plot nicht die böse Supermacht hinter dem Eisernen Vorhang verantwortlich, sondern ein steinreicher Bösewicht (Gert Fröbe mit fetter Katze oder hungrigem Krokodil oder so, damals waren die Tech-Unternehmer noch andere Typen als Elon Musk und Mark Zuckerberg), der versucht hatte, mit so einem Manöver die USA und Russland aufeinander zu hetzen, um dann in Ruhe die Weltherrschaft an sich ziehen zu können. Die Pipeline-Sprengung hätten wir damals mit Unterwasserkameras aus der Perspektive von Froschmännern mit turbinenbetriebenen U-Gleitern mitverfolgt. Ja, das war recht harmlos im Rückblick.