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Verhandlungen

Metaller-Verhandlungen: 10,6 Prozent oder nur "das Schnittlauch am Brot"?

Am Montag beginnt die erste Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag der Metaller. Einmalzahlungen wären nur „das Schnittlauch am Brot“, meint die Gewerkschaft, die eine Gehaltserhöhung von 10,6 Prozent fordert.

Vor zwei Wochen haben die Gewerkschaften PRO-GE und GPA ihre Forderung für eine Lohn-und Gehaltserhöhung von 10,6 Prozent an die Arbeitgeber überreicht, am Montag startet nun die erste Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag 2023. Aktuell liegt der Mindestlohn für die Metallindustrie in der traditionell gut bezahlten Branche bei 2090 Euro brutto. Ausgangsbasis für das Feilschen ist wie jedes Jahr die Inflation der vergangenen zwölf Monate, in dem Fall von 6,3 Prozent.

Aktuell liegt die Teuerungsrate laut Schnellschätzung der Statistik Austria bei 10,5 Prozent, auch das wollen die Gewerkschaften berücksichtigt haben. Die Arbeitgeber, vertreten durch den steirischen Industriellen Christian Knill, haben die Forderung der Belegschaftsvertreter als "unvernünftig und überzogen" bezeichnet und liebäugeln mit Einmalzahlungen. Für PRO-GE-Chefverhandler Rainer Wimmer wären einmalige Zuschläge aber nur "das Schnittlauch am Brot".

(APA)