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Wien

IFM-Angebot für Flughafen-Wien-Aktien - Vorstand rät weiter ab

++ THEMENBILD ++ AUSTRIAN AIRLINES (AUA)
APA/HELMUT FOHRINGER
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Das Angebot wurde zuletzt nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, es nicht anzunehmen.

Die IFM-Gruppe will rund zehn Prozent der Flughafen-Wien-Aktien übernehmen und damit ihre Beteiligung von 40 auf knapp 50 Prozent aufstocken. Das Angebot wurde zuletzt noch nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, das Angebot nicht anzunehmen. Auch der jetzt gebotene Preis von 34 Euro je Aktie sei zu niedrig. Außerdem könne eine weitere Verringerung des Streubesitzes dazu führen, dass der Flughafen nicht mehr an der Börse notiert.

Mit der Erhöhung des Angebotspreises geht auch eine spätere Auszahlung einher. Aktionäre, die das erste Angebot - für damals 33 Euro - angenommen haben, können deshalb nun bis zum 6. Oktober den Änderungen widersprechen, was zum Rücktritt von der Annahme des Angebotes führt, erinnert der Flughafen Wien in einer Aussendung am Montag.

Insgesamt würden die veröffentlichten Änderungen zum Teilangebot der IFM-Gruppe "keine nennenswerten Verbesserungen für Aktionäre" bringen, daher ändere sich auch die ablehnende Einschätzung des Vorstandes nicht. Der Flughafen-Vorstand verweist darauf, dass das Unternehmen völlig entschuldet sei und gute Zahlen vorweise - unter anderem wurde die Guidance für das aktuelle Jahresergebnis kürzlich von über 100 auf über 115 Millionen Euro erhöht.

 

(APA)