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Neuformierung

Widerstand gegen Russland: Nawalny-Vertraute wollen Büros wieder öffnen

Alexej Nawalny sitzt derzeit eine neunjährige Haftstrafe ab. Seine Organisation wurde von russischen Behörden als "extremistisch" eingestuft.
Alexej Nawalny sitzt derzeit eine neunjährige Haftstrafe ab. Seine Organisation wurde von russischen Behörden als "extremistisch" eingestuft.APA / AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV /
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Anhänger des Kremlkritikers wollen sich neu formieren. Die Bewegung wolle „gegen die Mobilisierung und den Krieg“ kämpfen.

Die Anti-Korruptionsorganisation des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hat angekündigt, ihre Büros in Russland wieder zu öffnen. Ziel sei es, gegen "die Mobilisierung und den Krieg" in der Ukraine zu kämpfen, kündigte der im Exil lebende Nawalny-Vertraute Iwan Schdanow am Dienstag in einem in Onlinediensten veröffentlichten Video an.

Die Teilmobilisierung habe "Leid in jede russische Familie gebracht", erklärte seinerseits der ebenfalls im Exil lebende Nawalny-Vertraute Leonid Wolkow. Die russischen Behörden hatten Nawalnys Organisationen Ende Juni nach Monaten zunehmender Repressionen als "extremistisch" eingestuft, so dass Mitarbeiter, Freiwillige und Sympathisanten Gefahr laufen, strafrechtlich verfolgt und inhaftiert zu werden.

Der 46-jährige Nawalny ist der prominenteste Kritiker von Präsident Wladimir Putin in Russland. Er sitzt derzeit in einer Strafkolonie eine neunjährige Haftstrafe ab.

Die Tortur des Häftlings Alexej Nawalny

Nawalnys Mitstreiter klagen über rasante Verschlechterung seiner Gesundheit. Der Kreml sieht sich zu keinem Einschreiten veranlasst. Die demonstrative Härte birgt jedoch das Risiko der weiteren Ikonisierung des Gefangenen.

(APA/AFP)