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Über Österreichs Grenzen

Ein Café Sacher für Triest

Die berühmte Torte soll es bald schon in Triest geben.
Die berühmte Torte soll es bald schon in Triest geben.(c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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In gemeinsamer Sache arbeiten die Architekten Dizzi Alfons und Erich Bernard am Projekt des Wiener Cafés. Die Einweihung des Lokals in der italienischen Hafenstadt könnte noch vor Weihnachten erfolgen.

Das traditionsreiche Wiener Kaffeehaus Sacher will weiter wachsen - und zwar über Österreichs Grenzen hinaus. Noch bis Ende 2022 soll in Triest das erste Café Sacher im Ausland eingeweiht werden. Eröffnet wird das Café in der zentralen Via Dante in einem ehemaligen Schuhgeschäft. Alle Verträge seien bereits unterschrieben worden, die Einweihung des Lokals könnte noch vor Weihnachten erfolgen, berichteten italienische Medien. Am Projekt arbeiten die Architekten Dizzi Alfons und Erich Bernard.

Aktuell gibt es jeweils ein Hotel Sacher mit Café in Wien und Salzburg und eigene Kaffeehäuser in Graz und Innsbruck, seit kurzem gar ein Sacher-Alpinresort. Zudem betreibt die italienische Benetton-Gruppe ein Sacher Café im Outletcenter Parndorf. Seit 1832 wird die weltberühmte Sachertorte in Handarbeit nach dem Originalrezept in Wien zubereitet. Die Mehlspeise soll nach eigenen Angaben in beinahe alle Länder dieser Welt geliefert werden. Geführt wird das Traditionsunternehmen von Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Elisabeth Gürtler.

Wem also im Italien-Urlaub künftig mehr nach heimischer Sachertorte als nach Tiramisu oder Panna Cotta ist, weiß nun um die ungefähre Adresse Bescheid. Details werden bis zur tatsächlichen Eröffnung noch folgen.

(APA/red)