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18 vermisst

Lawinenunglück im Himalaya fordert mindestens 26 Todesopfer

14 Teilnehmer konnten bisher gerettet werden, die Rettungsarbeiten dauerten an.
14 Teilnehmer konnten bisher gerettet werden, die Rettungsarbeiten dauerten an.APA/AFP/Indo-Tibetan Border Poli
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Eine Expeditionsgruppe einer Bergsteiger-Schule war im indischen Teil des Himalaya-Gebirges unterwegs, als sie in eine Lawine geriet. Drei Menschen werden noch vermisst.

Bei einem Lawinenunglück im Himalaya sind am Dienstag mindestens 26 Bergsteiger gestorben. Drei weitere würden noch vermisst, sagte ein Mitarbeiter des indischen Katastrophenschutzes am Freitag. Die Bergungsarbeiten auf dem Draupadi Ka Danda II dauerten noch an und wurden von schlechtem Wetter behindert. Die Lawine hatte das Bergsteiger-Team auf einer Höhe von mehr als 5000 Metern getroffen, als es beim Abstieg war.

Team-Anführer Nayab Subedar Anil Kumar sagte dem örtlichen Fernsehsender NDTV, dass die meisten der 42 Bergsteiger seines Teams während der Lawine in einer Gletscherspalte Zuflucht gesucht hätten. Das Wetter im Himalaya ist im Herbst und Winter generell schlechter und das Lawinenrisiko höher als im Frühling. So besteigen in der Regel mehr Bergsteiger die Berge im Frühling.

In der vergangenen Woche war die bekannte US-Skibergsteigerin Hilaree Nelson am Manaslu im nepalesischen Teil des Himalaya tödlich verunglückt. Am selben Tag war ein nepalesischer Bergsteiger bei einem Lawinenabgang am Manaslu ums Leben gekommen.

(APA/AFP)