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„Wiener Zeitung“: Nur 6000 zahlende Abonnenten

Die Zahlen muten seltsam an.
Die Zahlen muten seltsam an.
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Doch warum wird eine sehr viel höhere Zahl an Zeitungen gedruckt?

Lange war es ein gut gehütetes Geheimnis, wie viele Exemplare der „Wiener Zeitung“ verkauft werden. Am Mittwochabend war nun ÖVP-Medienministerin Susanne Raab in der „ZiB2“ und nannte eine nicht näher definierte „Leserzahl“ von 8000. Die Vermutung, dass sie damit eigentlich die verkaufte Auflage meinte, bewahrheitete sich. (Für Zeitungen ist die Unterscheidung wichtig, weil werberelevant: Bei der Erhebung der Leserzahl wird festgestellt, wie viele Personen ein Zeitungsexemplar lesen.) Gegenüber der „Presse“ bezifferte das Ministerium nun aber definitiv die verkaufte Auflage: Die „liegt im Schnitt zwischen 8000 und maximal 8500, davon ca. 6000 Abos“. Und man stellte dazu fest, die Leserschaft sei ausgesprochen klein.

Weitaus größer als die Zahl der verkauften Exemplare ist die Zahl der gedruckten: Täglich waren das etwa im Juli im Schnitt knapp unter 20.000. Doch wie kommt diese große Differenz zustande?