Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Mentale Gesundheit

Radiosendung mit Kate und William über psychische Gesundheit

(c) IMAGO/i Images
  • Drucken

„Genauso wie wir ins Fitnessstudio gehen, müssen wir auch auf unsere Seele aufpassen“, verkündete das Paar beim Moderieren einer BBC-Sendung.

Prinz William und Prinzessin Kate haben sich als Radio-Moderatoren ausprobiert und damit Aufmerksamkeit auf das Thema psychische Gesundheit gelenkt. "Man kann in einer Minute noch normal sein Leben leben und dann ändert sich etwas Massives und man merkt, dass man nicht unbedingt die Werkzeuge oder die Erfahrungen hat, um damit umgehen zu können", sagte William in der BBC-Sendung "Newsbeat", die er am Dienstag mit seiner Frau Kate moderierte.

Der heute 40-Jährige musste im Alter von 15 Jahren den plötzlichen Tod seiner Mutter Diana verarbeiten. "Wenn wir nicht auf uns aufpassen können, können wir auch nicht mit den Herausforderungen und Problemen umgehen, denen wir Tag für Tag gegenüber stehen", sagte der Thronfolger. Prinzessin Kate fügte hinzu, auf die eigene psychische Gesundheit zu achten sei genauso wichtig wie auf die körperliche. "Genauso wie wir ins Fitnessstudio gehen, müssen wir auch auf unsere Seele aufpassen und sie hegen und pflegen", sagte sie im Gespräch mit mehreren Therapeuten und anderen Expertinnen und Experten für das Thema.

Heikles Thema

Prinz Harry und Herzogin Meghan, die sich im vergangenen Jahr aus dem britischen Königshaus zurückgezogen haben, hatten der Royal Family in einem aufsehenerregenden Fernsehinterview mangelnde Unterstützung vorgeworfen. Der schlechte psychische Zustand Meghans soll nach Angaben des Paares einer der Gründe für den Rückzug gewesen sein. Das Verhältnis von Harry und William gilt als angespannt. Harry und Meghan sind wiederum ihrerseits medial sehr aktiv, so ist Meghan erst seit kurzem als Gastgeberin eines eigenen Podcasts aktiv.

Immer öfter sprechen auch andere Prominente offen über ihre eigene psychische Gesundheit, oder deren Wichtigkeit allgemein. Zuletzt betonte etwa Rapperin Megan Thee Stallion, wie wichtig Psychotherapie sei, und Popstar Selena Gomez spricht in einer im November erscheinenden Dokumentation über ihren Umgang mit Depressionen und Angststörungen. Nicht selten spielen dabei soziale Medien und der Umgang mit ihnen eine erhebliche Rolle.

(APA/red)