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Öffentlicher Raum

Der Künstler und sein großer Zeh

Bereit für die nächste Maniküre: Leopold Kessler und sein „Nordbahn-Zeh“.(c) Jana Madzigon
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Leopold Kessler ist der Mann hinter der Zehenskulptur im Nordbahnviertel. Was dahinter steckt – und wieso der Nagel wächst.

„Wäh, schau, ein Zeh“, sagt eine Mutter zu ihrem Kind und deutet auf das überdimensionale rosa Etwas, das da im Rudolf-Bednar-Park liegt. Zweieinhalb Meter groß ist die Skulptur mitten im wachsenden Nordbahnviertel, und die Reaktionen darauf, sagt Leopold Kessler, seien sehr unterschiedlich. „Kinder turnen darauf herum, Menschen machen Selfies, er funktioniert auch schon als Treffpunkt.“

Wie kommt man auf einen Zeh?

„Ursprünglich war die Idee ein Finger“, lautet die Antwort des Künstlers. Da hätten sich aber formale Probleme ergeben, „warum der da ist und wie man ihn platziert“. Ein Zeh auf dem Boden sei deutlich, nun, naheliegender.