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Die Welt bis gestern

Unterseekabel: Das Nervensystem der Welt

Gefahr von Korrosion und Sabotage. Wartung einer Unterseeleitung vor Hawaii.
Gefahr von Korrosion und Sabotage. Wartung einer Unterseeleitung vor Hawaii.Alamy Stock Photo
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Unterseekabel leiten 95 Prozent unseres Datenverkehrs. Wie gefährdet waren und sind sie?

Mit ihrer Lage kilometerweit unter dem Wasser sind die Tiefseekabel scheinbar losgelöst von unserem Alltag. Sie sind besonders schwer vereinbar mit unserer Vorstellung von Medien und Kommunikation. Da denken wir schon eher an die Drahtlosverbindungen, Mobilfunktürme, Clouds und Satelliten, unser Blick wird eher nach oben als nach unten gelenkt, wenn wir an digitale Kommunikation über unsere Landesgrenzen hinaus denken. Elon Musks Satellitennetz, das gerade den Ukrainern hilft, ist sexy, Kabel nicht.

Trotzdem leben wir in einer Welt, die mehr denn je verkabelt ist, besonders durch das Glasfasernetz über den Atlantik zwischen Nordamerika und Europa. 1,3 Millionen Kilometer lang sind global gesehen die Unterwasserleitungen, die erste stammt aus 1850. Millionen von Internetnutzern auf der Erde haben keine Ahnung, dass der soziale, politische, wirtschaftliche und mediale Austausch zu 95 Prozent auf Unterwasserkabelsysteme angewiesen ist. Mit enormen Abhängigkeiten von dieser Struktur. Ihre Zuverlässigkeit ist absolut unverzichtbar.