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Sarah Willis

Hornistin Sarah Willis: „Das Horn lernt man nie“

In Havanna nahm Sarah Willis Mozarts Hornkonzerte auf – gemischt mit kubanischen Rhythmen.
In Havanna nahm Sarah Willis Mozarts Hornkonzerte auf – gemischt mit kubanischen Rhythmen.Monika Rittershaus
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Die Hornistin Sarah Willis war die erste Frau in der Blechbläsersektion der Berliner Philharmoniker. Jetzt zeigt sie – auch in Salzburg –, dass in Mozart ein Kubaner steckt.

Mit 14 sagte man Sarah Willis, das Horn sei nichts für Mädchen. Weit gefehlt: Mit 23 wurde sie Mitglied in Daniel Barenboims Staatskapelle Berlin und später die erste Frau im Blech der Berliner Philharmoniker. In diesem Orchester spielt sie bis heute, konzipiert und moderiert Familienkonzerte, führt Interviews für die Digital Concert Hall, unterrichtet. Darüber hinaus bespielt Sarah Willis von TV bis Social Media alle Kanäle, um Jung und Alt für klassische Musik und das Horn zu begeistern – mit internationalem Erfolg. Nun hat sie in Havanna nicht nur die idealen Partner für ihre Aufnahme von Mozarts Hornkonzerten gefunden, sondern auch neue Werke auf Basis kubanischer Rhythmen angeregt: Am 23. Oktober gastieren sie beim Eröffnungsfest des umgebauten Mozarteum-Konzertgebäudes in Salzburg.

Frau Willis, Sie kommen gerade aus einer Probe der Berliner Philharmoniker. Wie viel Horn spielen Sie an freien Tagen?

Sarah Willis: Normalerweise zwei oder drei Stunden, an Proben- und Konzerttagen werden es schon mal sechs. Wie Sportler müssen wir unsere Muskeln vorher aufwärmen, auf jeden Fall für Mahler oder Strauss. Und wir können nicht beliebig lang spielen, irgendwann gibt der Körper auf.