Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Der Asylstreit zwischen Bund und Ländern - Luftangriffe auf Kiew - Eurowings-Piloten streiken

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Der Asylstreit eskaliert: Die Fotos erinnern an das Jahr 2015: Der Bund stellt aktuell auf grünen Wiesen Zelte auf, um der großen Zahl an Asylwerbern gerecht zu werden. Während das Innenministerium damit den Druck auf die Bundesländer erhöhen will, die ihre Quoten bei der Unterbringung großteils nicht erfüllen, ist die Bevölkerung zunehmen verunsichert – insbesondere im stark betroffenen Burgenland, berichten Teresa Wirth und Julia Wenzel. Mehr dazu [premium]

Strengere Immobilienkredite: Die strengeren Vorschriften für Immobilienkredite sorgen für mehr Ungleichheit. Schulden sind weniger ein Problem als fehlende Chancen. Mehr dazu [premium]

Luftalarm in Kiew: Das Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist Montag früh erneut von Explosionen erschüttert worden. Es gebe Luftalarm, die Menschen sollten Schutz suchen, so Bürgermeister Vitali Klitschko. Am Himmel sei ein Feuerball zu sehen gewesen, berichtete eine Reporterin aus dem Zentrum. Womöglich war die Luftabwehr aktiv gegen neue russische Raketenangriffe. Bestätigt wurde dies nicht. Laut Klitschko gab es drei Explosionen, eine davon Innenstadtbezirk Schewtschenkiwskyj. Mehr dazu in unserem Ukraine-Überblick.

EU: Ukraine-Hilfen und Iran-Sanktionen vor Beschluss: Die EU-Außenminister beraten am Montag (9.30 Uhr) in Luxemburg über die weitere Unterstützung der von Russlands angegriffenen Ukraine und über die jüngsten Entwicklungen im Iran. Bei dem Treffen sollen ein Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte sowie der Einsatz von weiteren 500 Millionen Euro für den Kauf von Waffen und Ausrüstung beschlossen werden. Als Reaktion auf die gewaltsame Unterdrückung von Protesten im Iran sind zudem neue EU-Sanktionen geplant.

Eurowings-Streik: Piloten der deutschen Fluggesellschaft Eurowings sind in der Nacht auf Montag in einen dreitägigen Streik getreten. Der Arbeitskampf habe wie geplant begonnen, sagte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Es sei kein weiteres Angebot vorgelegt worden. Von dem Streik sind auch Eurowings-Verbindungen zwischen Deutschland und Wien betroffen, wie der Flughafen Wien am Sonntag mitteilte. In diesem Umfeld fallen 18 Flüge (also 9 Hin- und 9 Retourflüge) aus. Mehr dazu

„Oh dear, oh dear": Truss droht baldiges Misstrauensvotum: Die britische Premierministerin Liz Truss ringt nach nur wenigen Wochen als Regierungschefin um ihr Amt. Der Londoner Zeitung "Daily Mail" zufolge muss sich die 47-jährige Tory-Politikerin möglicherweise noch in dieser Woche einem Misstrauensvotum stellen. Mehr als 100 Abgeordnete der regierenden konservativen Partei seien bereit, Truss zu stürzen, berichtet das Blatt am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Demonstrationen gegen Macron: Zehntausende Menschen haben in Paris am Sonntag gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Zum "Marsch gegen das teure Leben und das Nichtstun in der Klimakrise" hatte die Linkspartei von Jean-Luc Mélenchon aufgerufen. Wie der französische Nachrichtensender BFMTV mit Bezug auf die Organisatoren berichtete, sollen rund 140.000 Menschen auf die Straße gegangen sein. Polizeiangaben zufolge waren es etwa 30.000, eine von Medien beauftragte Zählung ergab 29.500.

Zeitreise: Heute vor 90 Jahren endet ein Umzug der Nationalsozialisten in Simmering mit Toten und Verletzten. Mehr dazu [premium]