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Zwischenbilanz

Pharmakonzern Roche bekommt sinkenden Corona-Absatz zu spüren

Deutlich geringere Verkäufe von COVID-19-bezogenen Produkten und Biopharmaka seien durch ein anhaltend gutes Wachstum der neueren Medikamente ausgeglichen worden, hieß es.(c) imago images/photothek (Ute Grabowsky/photothek.net via www.imago-images.de)
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Der Schweizer Konzern konnte sein moderates Wachstum dennoch fortsetzen. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat sein moderates Wachstum in den ersten neun Monaten 2022 fortgesetzt. Dies ist dem Konzern trotz nachlassender Corona-Umsätze im 3. Quartal geglückt. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt Roche. Von Jänner bis September setzte das Unternehmen 47,0 Milliarden Franken (48,15 Milliarden Euro) um, ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, wie Roche am Dienstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um zwei Prozent zu.

Damit hat der Konzern im Rahmen der eigenen Zielsetzung abgeschnitten. Das Management hatte für das Gesamtjahr ein Wachstum zwischen stabil bis in den niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Mit Blick auf die beiden Geschäftsbereiche steuerte die größere Pharmasparte 33,2 Milliarden Franken zum Umsatz bei, was ein Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Deutlich geringere Verkäufe von COVID-19-bezogenen Produkten und Biopharmaka seien durch ein anhaltend gutes Wachstum der neueren Medikamente ausgeglichen worden, hieß es.

In der kleineren Diagnostik-Sparte nahm der Umsatz um vier Prozent auf 13,8 Milliarden Franken zu. Dies sei vor allem einem starken Basisgeschäft zu verdanken gewesen.

(APA)