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630 Kilogramm CO₂ stößt ein durchschnittlicher Hund im Jahr aus.
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Serie: Natur-Talente

Dem Hund Insekten füttern

Hunde haben besonders Appetit auf Fleischiges, bedürfen sie außerdem reichlich Proteinen. Ein junges Label zeigt, wie Hundeernährung auch nachhaltig und gesund gelingen kann.

Bemüht man sich, den eigenen CO₂-Fußabdruck kleinzuhalten, bleibt der Hund oft außen vor. Am klimaneutralsten wäre es, keinen zu haben. Will man darauf nicht verzichten, lässt sich zumindest der CO₂-Pfotenabdruck schmälern. Dieser beträgt im durchschnittlichen Leben eines Hundes 8,2 Tonnen.

Im Jahr entspricht das einer Autofahrleistung von etwa 3700 Kilometern. Der Weltklimarat steht jedem Mensch eine jährliche Emissionsmenge von zwei Tonnen CO₂ zu, so viel sei für das Klima erträglich. Ein durchschnittlicher Haushund verbraucht demnach - mit 630 Kilogramm im Jahr - schon ein Drittel dieses Budgets. Zurückzuführen ist das zum größten Teil auf das Futter der Vierbeiner - inklusive dessen Rohstoffe, den Ressourcen für die Herstellung sowie Verpackung und Transport. Dass das Fleisch für die Hundefutterproduktion nicht vom Biohof ums Eck oder den Bergweiden am Salzburger Land kommt, darauf lassen nicht zuletzt verhältnismäßig niedriger Preise schließen. Es stammt meist eher aus der Massentierhaltung, die sozialen und ökologischen Auswirkungen dieser sind bekannt: Massiver Ressourcenverbrauch, Einsatz von Antibiotika und schwere Folgen für das Klima.

Zudem wächst die Hundebevölkerung in Österreich stetig. In Wien kommt auf 33 Menschen ein registrierter Hund, Schätzungen zufolge dürfte es aber in etwa doppelt so viele Hunde geben, wie gemeldet.