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Interview

Kasachstan: "Die Ära des Nepotismus liegt hinter uns"

In Kasachstan solle der Wohlstand fairer verteilt werden, sagt Vize-Außenminister Roman Vassilenko.
In Kasachstan solle der Wohlstand fairer verteilt werden, sagt Vize-Außenminister Roman Vassilenko.(c) Jana Madzigon
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Der kasachische Vize-Außenminister über die aktuellen Reformen im Land, die distanzierte Haltung gegenüber Moskau – und die Aufarbeitung der Amtszeit von Nursultan Nasarbajew.

Kasachstans Hauptstadt hieß für etwas mehr als drei Jahre Nur-Sultan, seit September heißt die Stadt wieder Astana. Eine letzte Emanzipation vom langjährigen Präsidenten Nursultan Nasarbajew?

Roman Vassilenko: Astana bedeutet auf kasachisch ganz simpel Hauptstadt, so hatte Nursultan Nasarbajew die neue Hauptstadt 1998 genannt. Die Menschen haben sich an den Namen gewöhnt, er wurde auch zu einer Marke. In den vergangenen Monaten haben sich sowohl das Parlament, als auch die Bevölkerung für den alten Namen ausgesprochen. Daher hat Präsident Tokajew der Umbenennung zugestimmt, obwohl er selbst in Ehrung Nasbarajews die Stadt in Nur-Sultan umbenannte. Aber die Namen anderer Institutionen, Organisationen oder Anlagen, die nach Nasarbajew benannt sind, bleiben, zum Beispiel der Flughafen in Astana.