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IWF schließt Verkauf von 403,3 Tonnen Gold ab

Gold bars weighing between 50 grams and 1 kilo are displayed in an office of French gold supplier CPo
(c) Reuters (Jacky Naegelen)
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Der IWF hat mit dem Verkauf seine Geldreserven gestärkt, aus denen er Kredite ausgibt. Der IWF hatte 2009 mit dem Verkaufsprogramm begonnen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sein 2009 begonnenes Programm zum Verkauf von rund 403 Tonnen Gold abgeschlossen. Alle Verkäufe seien zu Marktpreisen abgewickelt worden, teilte der IWF am Dienstagabend mit. Der Fonds hatte den Verkauf von 403,3 Tonnen aus seinen Gold-Beständen im September 2009 angekündigt. Er wollte damit seine Geld-Reserven stärken, aus denen er Kredite ausgibt.

Künftig werden Gold-Interessenten also nicht mehr beim IWF kaufen können. Viele Analysten erwarten, dass der öffentliche Sektor - angeführt von Zentralbanken in Schwelleländern und dort vor allem China - 2011 unter dem Strich mehr Gold kaufen als verkaufen werden. Damit wollen sie ihre Reserven unabhängiger vom Dollar und von Staatsanleihen machen.

1999 kostete Gold noch 250 Dollar pro Feinunze

Der Preis für Gold hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. 1999 kostete die Feinunze noch etwa 250 Dollar. Zuletzt war jedoch ein Rekordpreis von etwa 1430 Dollar fällig.

(APA)