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Interview

Ulrich Seidl: „Wer nicht mitmachen will, kann das sagen“

Ulrich Seidls „Sparta“ hat am Freitag Österreichpremiere. Wann er ins Kino kommt, ist noch offen.
Ulrich Seidls „Sparta“ hat am Freitag Österreichpremiere. Wann er ins Kino kommt, ist noch offen.(c) Carolina M. Frank
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Der Dreh von Ulrich Seidls „Sparta“ steht in der Kritik. Im Gespräch mit der „Presse“ verteidigt der Regisseur seine Methode, erklärt, wie er seine Kinderdarsteller ausgewählt hat – und warum er für Pädophile Verständnis aufbringt.

Die Presse: Sie haben in Zusammenhang mit den Vorwürfen, die gegen den Dreh Ihres Films „Sparta“ erhoben wurden, von „Rufschädigung“ gesprochen. Haben Sie seit der Premiere von „Sparta“ in San Sebastián schon Auswirkungen gespürt?

Ulrich Seidl: Vor zwei Wochen ist mein vorheriger Film „Rimini“ in Deutschland gestartet. Die Kritiken bezogen sich nur zu einem Drittel auf ihn, der Rest auf „Sparta“ – aber nicht auf dessen Inhalt, sondern auf die Vorwürfe. Bis heute läuft „Rimini“ in Deutschland unter den Erwartungen.

Wie sind Sie eigentlich auf das Thema des Films gekommen – und welche wahre Begebenheit aus Rumänien steckt dahinter?