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Frauenbundesliga

Derby-Premiere auf der größten violetten Bühne

Nach der aktiven Karriere schmiedet Lisa Makas an der Austria-Zukunft.
Nach der aktiven Karriere schmiedet Lisa Makas an der Austria-Zukunft.Clemens Fabry
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Austria empfängt Vienna in der Generali-Arena zum Duell. Teammanagerin Lisa Makas plant noch weiter: bis zum Meistertitel.

Drei Tage nach St. Pöltens Premiere in der Champions-League-Gruppenphase (0:4 in Wolfsburg) erlebt Österreichs Frauenfußball eine weitere: Ein Wiener Derby in der Generali-Arena. Die Austria lädt die Vienna am Sonntag (13 Uhr, live, ORF Sport+) zum Duell auf der größten violetten Bühne. „Ein Riesenschritt in die richtige Richtung und ein Statement der Austria“, sagt Lisa Makas. Die langjährige Nationalspielerin hat nach ihrem Rücktritt im Sommer als Teammanagerin in Wien-Favoriten angeheuert, sie kennt das Derby-Feeling aus der Vorsaison. „Man merkt diese Anspannung. Das gehört dazu, das macht den Sport aus.“

Für Austrias Fußballerinnen schließt sich damit ein Kreis, der 2015 mit der Kooperation mit Union Landhaus begonnen wurde und seine Zeit brauchte. Erst seit dem Vorjahr treten die Veilchen als komplett eigenständiger Klub an, mit dem Umzug ins Umfeld der Generali-Arena sind sie mit dieser Saison endgültig in der violetten Familie angekommen, alle Teams tragen nun dieselben Farben und Namen. „Jetzt ist alles unter einem Dach, alles fällt auf den Klub zurück. Diesen Weg sind sie bewusst eingegangen“, sagt Makas, die Stillstand gar nicht erst aufkommen lassen wird. „Ich bin die lästige Person, die immer anklopft, Gespräche führt und meine Anliegen mitteile“, beschreibt die 30-Jährige ihren Nebenjob, denn hauptberuflich arbeitet sie als Versicherungsmaklerin.