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Red Bull: Stiftung als Rettungsanker für „ServusTV“ und Sport

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FBL-EUR-C1-SALZBURG-CHELSEA(c) APA/AFP/JOE KLAMAR (JOE KLAMAR)
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Mit der im August gegründeten "Kunst und Kultur DM Privatstiftung" scheint der Fortbestand des Senders „ServusTV“ und österreichischer Red-Bull-Sportarten von Eishockey bis Fußball auf Jahre abgesichert. Salzburgs 1:2 gegen Chelsea in der Champions League blieb da bloß ein Nebengeräusch.

Der FC Salzburg hielt Wort: es gab vor dem Spiel gegen Chelsea keine Trauerminute für den am Samstag verstorbenen Mäzen Dietrich Mateschitz. Die Hymne der Champions League dröhnte, es gab eine Minute lang Applaus jedes Stadionbesuchers, zwei Videowalls zeigten das Konterfei des Red-Bull-Gründers, und dazu stand: „Danke Didi“ – das war’s. Danach hatte für 90 Minuten nur der Fußball das Wort, nein: die Fangesänge und vor allem die Debatten über Aufteilung des Firmen-Imperiums und den Fortbestand manch kostenintensiver Sparten.

Diese mit 29.520 Zuschauern ausverkaufte Fußball-Partie war nur ein Nebengeräusch im weitläufigen Gerangel im und um den Konzern, vor allem das weitere Gedeih der so vielen Zweige.


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