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Briefing
Was Sie heute wissen sollten

Diese Omikron-Varianten bringt der Herbst - Eine unerwartete Wendung in der Energiekrise

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Mattle gegen "Vorverurteilung" von Kurz: Der neue Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) zeigte sich vorsichtig in der Beurteilung der ÖVP-Korruptionscausen im Bund nach den belastenden Aussagen des ehemaligen Generalsekretärs im Finanzministerium und Ex-ÖBAG-Chef Thomas Schmid gegen Volkspartei-Größen. "Bitte keine Vorverurteilung", sagte Mattle auf die Frage, ob etwa Nationalratspräsident Wolfgang Sobotoka oder Klubobmann August Wöginger (beide ÖVP) Konsequenzen ziehen sollten.

Die widerlichen Methoden Harvey Weinsteins: In all den Jahren seines beruflichen Erfolgs umgab sich der frühere Filmproduzent mit einflussreichen Feministinnen, um ein Fallnetz zu haben, sollten seine perfiden Machenschaften irgendwann auffliegen. Ein für diesen Menschenschlag typisches Verhalten. Mehr dazu in der heutigen Morgenglosse.

Diese Corona-Varianten bringt der Herbst: Von Alpha, über Delta zu Omikron, sind wir jetzt bei Buchstabenkombinationen angekommen. Das macht sie nicht harmloser: Die Omikron-Subtypen BQ.1, BQ.1.1 und XBB umgehen die Immunantwort noch effizienter und machen Reinfektionen wahrscheinlicher. Mit der Dominanz der ersten beiden Varianten wird in Österreich noch im November gerechnet.Was sich dahinter verbirgt, hat Kollege Köksal Baltaci für Sie zusammengefasst. Mehr dazu [premium]

„Schmutzige Bombe“ - Russlands Desinformationskampagne: Mit offenbar falschen Fotos hat das russische Außenministerium versucht, den Eindruck zu erwecken, dass es Beweise für den Bau einer "schmutzigen" - also atomar verseuchten - Bombe in der Ukraine habe. Eines der Bilder, das auf dem englischsprachigen Twitter-Account des Ministeriums auftauchte, gehöre der slowenischen Agentur für radioaktive Abfälle und stamme aus dem Jahr 2010, berichtete die Internetzeitung "Ukrajinska Prawda" am Mittwoch. Mehr dazu in unserem Ukraine-Überblick.

Israel greift laut Syrien erneut Ziele nahe Damaskus an: Israel hat in der Nacht zu Donnerstag syrischen Angaben zufolge erneut Ziele nahe der Hauptstadt Damaskus angegriffen. Um etwa 00.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ) seien bei einem Luftangriff "zahlreiche Standorte in der Umgebung von Damaskus" anvisiert worden, teilte das syrische Verteidigungsministerium mit. In der syrischen Hauptstadt waren Explosionen zu hören.

Ungarns Präsidentin Novák in Wien: Die ungarische Staatspräsidentin Katalin Novák ist am Donnerstag zu ihrem ersten Besuch bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu Gast. Die seit Mai an der Spitze ihres Landes amtierende Ex-Familienministerin gilt als loyale Mitstreiterin von Ungarns rechtsnationalem Regierungschef Viktor Orbán.

Die unerwartete Wendung in der Energiekrise: Überraschend milde Herbsttemperaturen, gefüllte Gasspeicher: Europa hat plötzlich mehr Gas, als es verbrauchen kann. Der Preis für Erdgas ist seit Tagen auf Talfahrt – aber immer noch hoch. Mehr dazu [premium]

Abkommen für Seegrenze: Israel und der Libanon wollen am Donnerstag ein Abkommen zur gemeinsamen Seegrenze unterzeichnen. Damit geht ein jahrzehntelanger Streit der beiden verfeindeten Länder über eine Meeresfläche vor der Küste zu Ende. Der Konflikt um den Grenzverlauf hatte sich nach der Entdeckung von großen Mengen Erdgas verschärft. Beide Länder betonten zugleich, dass mit den Gesprächen keine Normalisierung ihrer Beziehungen einhergehe. Sie befinden sich offiziell im Kriegszustand.