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Buch

Was die Beauvoir der Alice Schwarzer sagte

Bereute, als Autorin nicht ehrlicher über ihre Sexualität gewesen zu sein: Simone de Beauvoir führte im Verlauf von zehn Jahren etliche Gespräche mit der um eine Generation jüngeren, als Aktivistin und Journalistin bekannt gewordenen Deutschen Alice Schwarzer.
Bereute, als Autorin nicht ehrlicher über ihre Sexualität gewesen zu sein: Simone de Beauvoir (hier mit Sartre) führte im Verlauf von zehn Jahren etliche Gespräche mit der um eine Generation jüngeren Deutschen Alice Schwarzer.(c) imago images/UIG (via www.imago-images.de)
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Beauvoirs Wende zum sozialismusfreien Feminismus und ihre gar nicht so freie Sexualität: Alice Schwarzer hat aus ihren Interviews mit Frankreichs feministischer Ikone ein Buch gemacht.

Mit einem abweisenden Blick beginnt diese Bekanntschaft. Er gehört der in Sartres Garçonnière am Boulevard de Raspail hereinkommenden Simone de Beauvoir, die eine junge Frau – blond und im Minirock – bei Sartre sitzen sieht. Diese junge Frau wiederum ist Alice Schwarzer, 28-jährige deutsche Journalistin und als freie Korrespondentin in Paris. Dort will sie von Sartre wissen, inwiefern es im Widerstand ein Recht auf Gewalt gibt. Doch noch wichtiger ist dieser jungen Journalistin eigentlich Sartres Partnerin, die damals bereits 58-jährige Simone de Beauvoir.