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Analyse

Sturms Wandlung erreicht Europa

Sturms Jubel
Sturms JubelREUTERS
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Der 1:0-Sieg über Feyenoord lässt alle Chancen offen und bestätigt den neuen Grazer Weg, den Klubführung und Trainer Ilzer gehen.

Graz/Wien. Breidablik, Kasan, Fenerbahçe, Larnaka oder Haugesund lauteten in der jüngeren Vergangenheit die mehr oder weniger klingenden Namen, die dem Europacup-Abenteuer von Sturm Graz oft schon ein Ende setzten, noch ehe es wirklich begonnen hatte. Als nach zehn Jahren Pause im Vorjahr endlich wieder die Qualifikation für eine Gruppenphase gelang, war erst die Freude groß, und dann die Ernüchterung: Gegen AS Monaco, Real Sociedad und PSV Eindhoven belegte Sturm – wie auch schon 2011 – nur den letzten Gruppenplatz.

Die Führungsriege in Graz und Trainer Christian Ilzer ließen sich dennoch nicht vom Kurs abbringen – und dürfen sich bestätigt fühlen. Die abgelaufene Saison krönten die „Blackies“ mit dem Vizemeistertitel, auch heuer hat man sich als erster Salzburg-Jäger in Position gebracht. Ausgerechnet das 0:6-Debakel bei Feyenoord Rotterdam am zweiten Europa-League-Spieltag könnte rückblickend als Weckruf gelesen werden.