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Energiespartipps

„Alles, was vom Netz ist, ist gespart“

Stromsparen: Was ist wirklich sinnvoll?(c) IMAGO/Michael Gstettenbauer (IMAGO/Michael Gstettenbauer)
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Wenig verbrauchen, ohne auf Komfort zu verzichten – wie geht das? Tipps zum richtigen Heizen und Stromsparen machen derzeit die Runde. Eines ist klar: Sie helfen in Summe. Die Voraussetzungen sind allerdings entscheidend.

Energiesparen, das könnte das Wort des Jahres werden. Hat man sich in den vergangenen Jahren eher aus Umweltschutzgründen grundsätzliche Gedanken über den Strom- oder Gasverbrauch gemacht, so hat sich das jetzt – angesichts der steigenden Kosten – geändert: Konkrete, schnelle Maßnahmen sind gefragt. Doch was ist wirklich sinnvoll?

Gute Voraussetzungen schaffen

„Ich empfehle als ersten Schritt, so etwas wie eine Energiebuchhaltung durchzuführen“, rät Heinz Tschürtz, unabhängiger Energieberater und Mitbegründer des Reparaturnetzwerks. „Das heißt, den Strom- und Gaszähler entweder einmal am Tag oder einmal in der Woche abzulesen, um zu erheben, wie viel Energie ich tatsächlich verbrauche. Diese grundsätzliche Abschätzung des Verbrauchs kann bereits ein gewisses Umdenken bewirken.“

Auch Wohnungen, die bis jetzt ohne Thermostat beheizt wurden, sollten nachrüsten. „Damit kann ich die gewünschte Temperatur einschalten, ohne Thermostat muss ich die Heizung explizit ausschalten“, sagt Tschürtz. „Mittels eines Thermostats kann ich die Heizung in der Wohnung regeln und muss mich nicht weiter darum kümmern“, rät auch Sabine Seidl von der Umweltberatung Wien zur Anschaffung eines solchen Geräts. Wichtig: Mieter sollen sich direkt an die Hausverwaltung wenden und nicht selbst damit loslegen.