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Interview

Refurbed-Gründer Windischhofer: "Wollte ein iPhone, aber nachhaltig leben"

Refurbed-Gründer Peter Windischhofer
Refurbed-Gründer Peter WindischhoferCaio Kauffmann
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Refurbed-Gründer Peter Windischhofer erzählt im Gespräch, welche Erfahrung ihn zur Nachhaltigkeit gebracht hat und warum das Silicon Valley gar nicht so faszinierend ist, wie er ursprünglich dachte.

Die Presse: Herr Windischhofer, Sie haben, bevor Sie Refurbed gegründet haben, für die Beratungsfirma McKinsey gearbeitet. Wie kam der Wechsel von einer Unternehmensberatung zu einem Start-up zustande?

Peter Windischhofer: Ich hatte bei der Unternehmensberatung ein ähnliches Betätigungsfeld wie jetzt – E-Commerce-Firmen und Marktplätze. Dort habe ich sehr schnell gemerkt, dass mir die Gründerrolle mehr Spaß macht als die Beraterrolle. Ich hatte immer zwei Herzen in meiner Brust – einerseits wollte ich erfolgreich sein, andererseits wollte ich mit meiner Arbeit etwas Sinnvolles machen.

Wie definieren Sie Erfolg?

Das ist eine schwierige Frage. Ich habe an der WU Wien studiert, dort und auch gesellschaftlich orientiert sich die Antwort auf diese Frage am Gehalt. Andererseits war mir Geld nie so wichtig, ich wollte erfolgreich sein, im Sinne von einer coolen Karriere, schnell weiterzukommen und etwas Wichtiges zu tun. Bei McKinsey hatte ich das Gefühl, etwas Wichtiges zu tun.