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Einspruch

Das Problem der Klimakämpfer mit der Kunst

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Hier ist es Püree: Am 23. Oktober beschütteten Aktivisten im Barberini-Museum in Potsdam ein Monet-Gemälde ("Les Meules") und klebten sich selbst an der Wand fest.(c) APA/AFP/HANDOUT (HANDOUT)
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Die „Attacken“ auf berühmte Gemälde haben keine Zukunft - es sei denn, die reale Zerstörung.

Erdäpfelpüree auf Monet, Tomatensuppe auf Van Gogh: Der in Italien initiierte, anfangs originelle Klima-Aktivismus im Museum nimmt international an Fahrt auf. Er hat noch keine Schäden an den Kunstwerken selbst verursacht (die sind auch nicht beabsichtigt), aber Sachschäden am Drumherum. Zu zwei Monaten Haft sind deshalb am Mittwoch die Männer verurteilt worden, die sich am Schutzglas des Vermeer-Gemäldes „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ in Den Haag festgeklebt haben.

Aktivismus mit oder gegen Kunst? Jetzt kann man darüber noch streiten, bald nicht mehr. Denn rasch läuft sich diese Protestform tot, wenn sie nicht die Gemälde selbst beschädigt.