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Vorweihnachtlicher Testlauf

Mars verkauft Celebrations ohne Bounty

Bounty Schokoriegel von Mars Incorporated *** Bounty chocolate bar from Mars Incorporated
Laut Mars ist Bounty der unbeliebteste Schokoriegel in der Celebrations-Mischung.(c) IMAGO/Manfred Segerer (IMAGO/Manfred Segerer)
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Bounty ist unter den Schokoriegeln laut Lebensmittelhersteller Mars am wenigsten beliebt. Deshalb werden in Großbritannien nun probeweise Celebrations-Boxen ohne den Kokos-Schokoriegel verkauft.

Für britische Bounty-Liebhaber gibt es aktuell eher keinen Grund zu feiern, sondern einen Grund ihre Vorlieben zu verteidigen. Denn laut Hersteller Mars wird die Süßigkeit mit Kokosgeschmack von 40 Prozent der Konsumierenden gehasst, während nur 18 Prozent Bounty den anderen Schokoriegeln vorziehen. Aus diesem Grund werden in der Vorweihnachtszeit in 40 Tesco-Filialen in Großbritannien probeweise Celebrations-Boxen ohne Bounty verkauft, wie BBC News berichtet. Stattdessen sollen die Boxen mit zusätzlichen Mars, Snickers, Milky Way, Galaxy und Maltesers Riegeln gefüllt werden.

Auf Social Media Plattformen wird die Aktion rege diskutiert. Hierzulande werden Celebrations wohl weiterhin mit Bounty verkauft. Wer Bounty also nicht mag, muss sich vorerst damit abfinden. Allerdings kann man die Produkte von Lebensmittelhersteller Mars in den Rewe-Supermärkten in Österreich derzeit ohnehin nicht kaufen.

Einsames Bounty

In Großbritannien reagierte der Mars Konzern bereits im Vorjahr auf die niedrigen Beliebtheitswerte des Kokos-Schokoriegel. In ausgewählten Geschäften konnten nach den Weihnachtsfeiertagen übrig gebliebene Bountys gegen die weitaus beliebteren Maltesers getauscht werden. Dazu veröffentlichte der Konzern gar einen Werbespot in dem sich ein einsames Bounty mit einer Kohlsprosse, die wohl ein ebenso unbeliebtes Dasein fristet, anfreundet.



Der Erfolg der Rückgabe-Aktion hat laut Emily Owen, Senior Brand Manager bei Celebrations, zur Entscheidung geführt, Bounty probeweise ganz aus den Boxen zu nehmen. Noch nicht entschieden ist jedenfalls, ob der Kokos-Schokoriegel für immer verbannt werden soll.

 

>>> Zum Bericht von BBC News

(dran)